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Auditdurchführungs Grundlagen geändert

Die Durchführung von Audits ist heute aus dem unternehmerischen Umfeld nicht mehr wegzudenken.
Um dies möglichst effektiv und ressourcenschonend durchzuführen, ist die Kenntnis der aktuellen normativen Auditdurchführungs Grundlagen eine wichtige Voraussetzung.

Die Grundlage für die Durchführung von Audits ist seit vielen Jahren die DIN EN ISO 19011 und das bleibt auch so. Die ISO 19011 wird derzeit überarbeitet und liegt als Entwurf vor. Im August 2017 startet die Phase der Kommentierung, welche die Möglichkeit bietet bis ca. Mitte Oktober einzelne Teile entsprechend zu kommentieren und Änderungsvorschläge zu machen. Die Veröffentlichung ist für April 2018 geplant.

Kapitel mit geänderten Auditdurchführungs Grundlagen

Verglichen mit der aktuellen ISO 19011:2011 und der Berichtigung 1 in 2013 wurden nachfolgende Änderung vorgenommen:

  • Abschnitt 3: Begriffe angepasst und ergänzt
  • Grundsatz des risikobasierten Ansatzes ergänzt bzw. deutlich dargestellt
  • Anforderungen zu Auditplänen überarbeitet
  • sprachliche Überarbeitung der Abschnitte 5, 6 und 7 durchgeführt
  • Anhang A – Anleitung sowie anschauliche Beispiele für – disziplin spezifisches Wissen und Fertigkeiten von Auditoren – komplett gestrichen
  • Anhang B – „Zusätzliche Anleitung für Auditoren zum Planen und Durchführen von Audits“ – wurde inhaltlich überarbeitet und ergänzt und ist jetzt Anhang A
  • Norm redaktionell überarbeitet

Was bedeuten die Änderungen

Wesentliche Änderung für die Planung und Durchführung von Audits sind die Änderung bzgl. des risikobasierten Ansatzes und die Änderung bzgl. der Anforderungen zu Auditplänen. Erhalten bleiben der Anwendungsbereich und der Fokus auf first und second party (internen Audits und Lieferantenaudits) Managementsystemaudits. Änderung sind im Wesentlichen bei der Planung, Durchführung und Bewertung von Audits notwendig.

Risikobasierter Ansatz und Chancenbetrachtung

Der Risikobasierte Ansatz verlangt, dass das Auditprogramm stärker mit der strategischen Ausrichtung der
Organisation verbunden ist. Demzufolge ist das Kapitel zur Gestaltung des Auditprogramms neu strukturiert und legt speziellen Wert auf das Betrachten der Randbedingungen um den Kontext der Organisation, die Risiken und Chancen sowie der Organisationsziele. Im Kapitel werden auch Anforderung an die Bewertung von Risiken und Chancen definiert, welche die eigentliche Durchführung des Audits selbst mit sich bringt. Ob diese Anforderung nach der Bearbeitung der Kommentare erhalten bleibt ist im Moment noch unklar und bleibt offen. Selbst wenn diese erhalten bleiben sind sie nicht zwingend umzusetzen, da es sich nicht um muss-Forderungen handelt.

Was muss bei der Auditprogrammplanung berücksichtigt werden

Das Auditprogramm soll künftig stärker auf

  • relevante externe/interne Belange,
  • relevante interessierte Parteien und der Anforderungen
  • festgestellte Risiken und Chancen und Maßnahmen, die ergriffen werden. Risiken und Chancen sind meist in den auf ISO 9001:2015 angepassten Managementsystemen dokumentiert
  • die Ausrichtung auf die Zielsetzung des Unternehmens
    ausgerichtet werden.

Checkliste

Das müssen Sie tun

  • Das Auditprogramm in den Prozess des Managementreview integrieren
  • Auditoren hinsichtlich des Risikoorientierten Ansatzes trainieren und sensibilisieren
  • Anpassen der Auditdokumentation (Auditplan, Checklisten, Bericht)
Oktober 18, 2017

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